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Vancouver: Hängebrücke, Grouse Mtn & Chinatown

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Ich war heute schon um vier Uhr Ortszeit munter und habe beschlossen, es auch bleiben zu wollen. Sowas Komisches aber auch :-)

Dabei habe ich gleich mal Skype nach Good Old Europe ausprobiert. Coole Sache.

Ich war einer der ersten beim Frühstück im Hotel. Ist leider nicht so berauschend. Hauptsächlich gibt's süßes Fertigzeug. Natürlich kein Schwarzbrot. Natürlich keinen Käse, Schinken oder gar Gemüse. Naja.

Dann gleich mal zu Fuß zum SeaBus. Das ist die Fähre, die Vancouver Downtown mit North Vancouver verbindet. Auf der anderen Seite lernte ich, wie man hierzulande korrekt mit dem Bus fährt. Die Sitten unterscheiden sich doch immer wieder.

Mit dem 236er-Bus fuhr ich zur Capilano Suspension Bridge. Dabei war der Busfahrer ziemlich cool: vor der Abfahrt hat er gefragt, ob jemand zur Brücke fährt bzw. ob jemand auf den Grouse Mountain will. Er hat dann gesagt, dass er die beiden Stationen extra ansagt. Abschließend meinte er noch "Is everybody happy?" und nach der obgligatorisch ausfallenden kollektiven Antwort meinte er noch "If not then I can't do anything anyhow ...". Und ab da waren dann alle etwas "happy" :-)

Capilano Suspension Bridge

Unweit von Vancouver liegt an einer Schlucht die berühmte Suspension Bridge von Capilano. Sie ist eine der bekanntesten Attraktionen hier. Die Brücke selber ist ziemlich gewaltig: 80 Meter hoch und 150 Meter lang führt sie über einen reißenden Canyon. Und: sie schaukelt. Gar nicht so wenig!

Neben der Brücke gibt es hier aber noch viele andere Dinge zum Anschauen: Natur pur und das noch cool aufbereitet! Treetops Adventure besteht aus einem recht hohen Pfad durch die Bäume, die hier so um die 60 Meter hoch wachsen. Man kommt sich vor wie bei den Ewoks :-)

Tolle Fotos hab ich gemacht. Doch leider habe ich dabei ein bislang sehr selten auftauchendes Problem fast dauerhaft gehabt: meine geliebte Canon PowerShot A80 hat flirrende horizontale Streifen am LCD und leider auch in den dabei entstehenden Fotos. Ab und zu verschwinden sie wieder und kommen dann auch wieder. Sehr ärgerlich. Vielleicht kauf' ich mir gleich hier einen Ersatz? Was meinst du zur A2000 von Canon? (Kommentare zum Beispiel per Email sehr willkommen!)

Ich mit meiner Höhenangst war ganz stolz, dass ich - sogar ohne viel Aufregung - die schwankende Brücke gemeistert habe. Ich bekam sogar ein Zertifikat, das mir unter anderem zwei Jahre lang ganz offiziell das damit Angeben erlaubt!

Von der Suspension Bridge zum Grouse Mountain sind es ein paar Haltestellen mit dem Bus. Der freundliche Busfahrer, den ich fragte, ob mein Ticket noch gültig ist, lies mich gratis mitfahren! Mein voriges Ticket war seit einer dreiviertel Stunde abgelaufen. Ich musste nur versprechen, mit einem neuen Ticket danach wieder zurückzufahren :-) Echt freundlich!

Grouse Mountain

Mit der Gondel ging's dann hinauf, auf den Grouse Mountain, der so etwas wie der Schöckl von Vancouver ist.

Oben angekommen hab ich mir gleich in dem gemütlichen Panoramarestaurant ein herrliches Lachssandwich mit Birnen-Cidre gegönnt und den ausgedruckten Wikipedia-Artikel von Vancouver gelesen.

Danach schaute ich mich am Grouse Mountain um. Doch leider waren die vielen Sommer-Aktivitäten (Vorführungen, Funrides, ...) bereits eingestellt und die Winter-Aktivitäten fehlten noch mangels Schnee (ein wenig Schnee lag nur im Schatten). So konnte ich nur einen Grizzly in einem Bären-Gehege bestaunen und überrascht feststellen, dass hiesige ("wilde") Rehe keine Scheu besitzen. Die laufen zwischen den Menschen herum bis zu einem Abstand von ca. ein bis zwei Meter!

Tja, da es hier wenig zu sehen oder tun gab, fuhr ich nach dem Spaziergang wieder runter und mit Bus und SeaBus nach Vancouver zurück. Dazwischen stieg ich nur mal bei einer Mall aus und schaute mir bei einem Telko den neuen Palm Pre live an und kaufe im Walmart eine CD von Jack Johnson für umgerechnet 10,50 EUR.

Chinatown

Zu Fuß ging ich dann durch den alten Stadtkern von Vancouver nach Chinatown, das aber anscheinend wegen Sonntag durchaus als ausgestorben zu bezeichnen war. Werd ich also wiederholen.

Am Weg zu Chinatown habe ich auch ein neues Gesicht von Vancouver entdeckt: ziemlich viele Obdachlose gibt es hier.

Schon am Weg retour zum Hotel blieb ich dann in einem moderneren chinesischen Restaurant hängen. Ich bestellte eine Suppe und ein Nudelgericht nach Art des Hauses. Es kamen aber zuerst die Nudeln und danach erst die Suppe. Wie in China :-)

So, jetzt werd ich noch etwas für die Konferenz vorbereiten und dann vermutlich früher ins Bett, da ich schon müde bin. Kein Wunder, bei euch daheim ist es ja inzwischen fast sieben Uhr früh und ich bin immer noch auf :-)

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