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Große Änderungen kommen auf mich zu!

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Jetzt ist es soweit fix, dass ich darüber reden darf ;-) Pass auf:

Wie du vielleicht schon weißt, habe ich im November in Vancouver Tim Bray getroffen. Damals war er noch Angestellter von SUN. Seit einigen Wochen arbeitet er für Google und kümmert sich als "Developer Advocate" um deren Smartphone-Betriebssystem Android.

Tim hat am 15. März in seinem Blogeintrag über den Wechsel zu Google einen Aufruf miteingefügt, dass man ihm doch gute Infos zum Thema Android zukommen lassen soll. Sogleich habe ich ihm eine Email geschickt mit ein paar nützlichen Android-Dingen.

Ich war sehr erstaunt, dass Tim mir doch tatsächlich auf mein Email geantwortet hat. Ich dachte, der wird sowieso mit Mails zugemüllt werden, da wird meines untergehen. Doch dabei ist es nicht geblieben. Offenbar hat Tim von meinem Standard-Email-Footer den URL zu meinem Blog hier ausprobiert und ist auf einige interessante Artikel zum Thema mobile computing und Android gestoßen.

Es entwickelte sich in Folge ein intensiver Emailaustausch zwischen uns und Ende letzter Woche kam dann ein unverschämtes Jobangebot für mich: Tim sucht einen Mitarbeiter, der sich nicht um Codezeilen, sondern um allgemeine Belange rund um die Themen Usability, Featuresets von AOSP, strategische Weiterentwicklung in Richtung PIM und Groupware kümmert.

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Nun, wer mich kennt, der weiß, dass ich dieses Angebot trotz meiner laufenden Dissertation im Bereich Information Retrieval (Navigation Process) nicht ausschlagen kann! Traumjob!

Da Tim in Vancouver lebt und arbeitet (Teleworker bei Google sozusagen), werde auch ich nach Vancouver umsiedeln. Meine Traumstadt wartet schon auf mich. Google kümmert sich um Appartment (mindestens 90 Quadratmeter sind mir zugesichert - genug Platz für Besucher!), Umzugskosten, Hardware, Internetzugang, reichlich Android-Spielzeuge aller Hersteller, und so weiter!

Meinen Lebenslauf, Kontoverbindung und alle restlichen persönlichen Daten von mir und meinen Bekannten habe ich schon zu Google geschickt. Sie brauchen jetzt nur noch meinen Iris-Scan, Fingerabdrücke, Kopfformanalyse (WTF!) und einen Kreativitätsnachweis.

Pro Jahr bekomme ich vier Gratisflüge in die Heimat mit einem Google Jet. Eventuell kann ich sogar jeweils eine Zeit lang von Österreich aus arbeiten. Mal sehen. Durch die Integration in das Google-Intranet (sie haben das was von einem kleinen operativen Eingriff gelabert, aber ich glaube, da hab ich was falsch verstanden) sind sie sowieso immer im Bilde, was ich gerade denke und arbeite.

Auf meine Google-Mitarbeiteremailadresse warte ich noch. Sollte aber heute oder morgen soweit sein. Durch Tims Intervention brauche ich nicht das sonst übliche Recrouting-Prozedere durchmachen. Das finde ich aber fast ein wenig schade. Hätte mich schon interessiert, was die denn da so alles mit einem machen. Man liest ja so Einiges darüber.

Natürlich werde ich weiterhin hier Blogeinträge schreiben. Das einzige, was neu sein wird ist die Zeitzone und der Standard-Disclaimer, dass das eine persönliche Meinung ist und nicht die der Firma Google blablabla. Mal schauen, ob die den Disclaimer auch schon auf Deutsch parat haben g.

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Durch mein recht gutes Gehalt (ich darf nicht darüber sprechen) kann ich mir jetzt durchaus Einiges leisten. Ich bin da noch nicht so weit bei der Planung aber ich denke da so an eine Beteiligung bei einer kleinen Tauchbasis in der Nähe von Vancouver. Die haben dort eine feine Unterwasser-Fauna! Zum Mountainbiken komme ich sicherlich auch genug in Vancouver: nur der Anfahrtsweg wird etwas länger. Ich hab da aber auch was von einem Google-Hubschrauberservice gelesen. Der ist zwar an sich für die Heli-Skiing-Leute da aber sie werden sicherlich nichts gegen etwas Abwechslung mit einem Mountainbiker haben.

Da mein Vertrag den üblichen freien Tag in der Woche beinhaltet (Arbeitstag, wohlgemerkt, nicht Wochenende!), muss ich mir noch was überlegen, wie ich die Zeit nutze. Vielleicht mach ich da was mit Schulung oder so. Das macht mir ja immer wieder viel Spaß. Microsoft ist ja nicht weit weg von Vancouver, da kann ich denen doch gleich Kurse anbieten, wie man Software gescheit macht. Also bitte. Und gleich noch saftige Consulting-Gehälter dabei nebenbei einstreifen. Mal schauen, wie das sich entwickelt.

Es gibt also noch so Einiges zu planen. Ich weiß noch nicht definitiv, ab wann ich fort bin. Du erfährst es sicher hier in meinem Blog. Wenn du bis hierher mitgelesen hast und nicht mitbekommen hast, dass das mein heuriger Aprilscherz ist, dann hab ich dich ganz schön d'rangekriegt ;-) Die Fiktion beginnt nach dem Email von Tim. Schönen Tag noch g

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