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BBC-Doku: Christliche Religion und Sexualität

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Was man nicht alles so lernt, wenn man eine BBC-Doku zum Thema Kirche und Sexualität sieht. Ein anerkannter Kirchenhistoriker der Universität von Oxford, Diarmaid MacCulloch, schrieb das Drehbuch und präsentierte auch selbst. Die Recherchequalität stelle ich deshalb nicht in Frage.

Die Dokumentation gibt es in drei Teilen. Ich fand online die Teile eins, zwei und drei. Die beiden letzteren allerdings seltsam eingedunkelt an den Rändern. Es gibt sicher bessere Quellen. Der letzte Teil ist bis 2015-07-20 noch in der ORF TV-Thek zu sehen.

Anbei ein paar wenige herausgepickte Notizen meinerseits aus der Fülle der interessanten Fakten aus der Geschichte vor den Christentum und durch das Christentum. Ich hatte dabei nicht nur ein Aha-Erlebnis, sondern viele.

Teil eins

Teil zwei

Teil drei

Fazit

Im Gegensatz zu der herrschenden christlichen Lehre sind Zölibat, der Böse in der Homosexualität und andere Dinge keinesfalls fixe Dinge in der christlichen Religion.

Menschen im Dienste der Kirche haben sich für sie hilfreiche Dinge zurechtgeschustert und dann von Gott gewollt erfolgreich verkauft. Winzige Passagen - oftmals im Widerspruch zu anderen Passagen der Bibel - wurden aus dem Kontext gerissen, um den kirchlichen Machtausbau in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Der Sex war nicht immer etwas Schlechtes - auch nicht in den Augen der Kirche.

Die Ehe war jahrhundertelang nicht mal ein Sakrament! Priester betrieben Bordelle und waren ganz normal verheiratet. Homosexualität wurde von der Kirche sogar positiv gefeiert und quasi zelebriert. Und ich meine hier nicht die zahlreichen Skandale, wo Kirchenvertreter sich an Kinder vergingen.

Was soll man da noch von dem halten, das die Kirchenvertreter uns aktuell immer noch als Wille Gottes aufdrängen?

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