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Fastenzeit als Mittel gegen Aufstände

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Ohne Anspruch auf irgendeine Art von Experte in dem Gebiet zu sein, stelle ich hier eine meiner Meinung nach interessante Theorie in den Raum: diente die Fastenzeit in früheren Tagen (auch) dazu, um Aufstände in der Bevölkerung zu unterbinden?

Geschichtliches zu den Katholischen Feiertagen

Bekanntermaßen hat die katholische Kirche bereits davor existierende Feiertage mit ihren eigenen "überschrieben", damit die Ungläubigen weiterhin zu den selben Zeiten etwas zu feiern haben und die "neuen" Feiertage leichter eingeführt werden können (Quellen: 1 deutsch, 2 deutsch, 3 englisch, [1]).

Beispielsweise hängen Weihnachten und die Wintersonnenwende zusammen und Ostern mit diversen Frühlingsfesten.

Fasten gegen Aufstand

Nun kam mir der Gedanke, dass die Fastenzeit eventuell einen (zusätzlichen?) politischen Zweck erfüllte: Am Ende der kalten Jahreszeit wird wohl nach schlechteren Ernten die Lebensmittelknappheit eine gewisse Unruhe verursacht haben. Bevölkerung mit Hunger war schon immer eine explosive Sache. Da ist es doch praktisch, dass die katholische Kirche eine gewisse Enthaltsamkeit mit Religion als Begründung vorschreibt.

Dadurch wird durchaus eine generelle Missstimmung vermindert, die sich ansonsten zu Aufständen hochschaukeln könnte.

Ich konnte bei meiner kurzen Internetrecherche nichts zu dem Thema finden. Wenn du etwas dazu weißt oder findest, freue ich mich über einen Kommentar (siehe Link unten).

Quellen

[1] The Jesus Mysteries: Was the "Original Jesus" a Pagan God? (Timethy Freke & Peter Gandy, Three Rivers Press, Paperback 2001) mit zahlreichen Zitaten aus wissenschaftlichen Quellen.

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