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Mein erster Twittergeburtstag

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Genau ein Jahr ist es nun her, dass ich hier angekündigt habe, Twitter auszuprobieren. Zeit für einen Zwischenbericht, wie es mir ergangen ist.

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Anfangs war ich sehr skeptisch, was mir Twitter bringen mag und was ich andererseits per Twitter in die Welt heinauszwitschere. Mittlerweile denke ich, dass ich so halbwegs begriffen habe, was dieses Medium sein kann und was nicht. Entgegen meiner Einschätzung, dass sich Twitter nicht negativ auf die Häufigkeit meiner Blogeinträge auswirken wird, hab ich immer öfters nur kurz getwittert, anstatt mir die Arbeit eines Blogeintrages anzutun.

Deshalb ermuntere ich jeden, der über mich am aktuellen Stand sein will, meinem Twitter-Account ebenso zu folgen. Wer keinen dezidierten Twitter-Client einsetzen will oder nicht ständig meine Twitter-Webseite beobachten will, der hat auch die Möglichkeit, per RSS meinen Tweets zu folgen.

Twitter als Microblogging

Twitter verwende ich hier synonym zu Microblogging.

Microblogging wird von vielen Plattformen angeboten: Facebook, StudiVZ, LinkedIn und alle anderen sogenannten Social Networks. Allerdings finde ich es enorm wichtig, dass man nicht deren Microblogging benutzt, um Statusmeldungen zu verbreiten! Der große Vorteil von Twitter ist, dass Twitter von sehr vielen Quellen angezapft aber auch gespeist werden kann. Twitter-Clients gibt es fast wie Sand am Meer. Wohingegen ein Statusupdate auf Facebook (alleine) nur ausschließlich Leuten auf Facebook etwas bringt.

Wenn du also bereits Microblogging abseits von Twitter verwendest, so beknie ich dich, dass du dir ansiehst, ob du nicht besser auf Twitter umsteigst. Erkundige dich bei deiner derzeitigen Lösung, wie du deine Twitternachrichten vermutlich recht simpel einbinden kannst. Du kannst damit also nur gewinnen.

Status

Derzeit habe ich 69 Leute, die mir auf Twitter folgen. Ich habe 72, deren Twitterfeeds ich verfolge. Twittergrader bewertet mein Account mit 74 von 100 Punkten. Mit meinen über 930 Tweets im letzten Jahr komme ich auf durchschnittlich 2,5 Tweets pro Tag.

Das hat sich gegenüber der Anfangszeit nicht zuletzt deutlich durch den Umstieg auf ein Android Smartphone verbessert. Damit kann ich jederzeit loswerden, was mich beschäftigt. Somit sind meine Meldungen auch persönlicher geworden.

Nutzen

Twitter bringt mir inzwischen so viel, dass ich es als Medium nicht mehr missen will. Das alte Argument, dass mich keine Meldungen interessieren, wenn sich wer die Nase putzt, hat sich in Luft aufgelöst. Wenn einem solche Belanglosigkeiten stören, folgt man den falschen Leuten.

Und bei einigen Leuten wie zum Beispiel meinem Bruder oder engen Freunden interessiert es mich durchaus, wenn sie sich "die Nase putzen" :-)

Seitdem ich twittere, freuen sich unter anderem auch meine Eltern, die sich davor immer wieder beschwerten, dass ich mich nicht bei ihnen melde. Mit Twitter können sie vermehrt Anteil an meinem Leben haben und wissen, was sich so bei mir tut und was ich denn so treibe.

Sehr viele Dinge habe ich nur deswegen erfahren, weil ich es per Twitter bekommen habe. Twitter bringt aber nicht nur Brauchbares! Die meisten Meldungen, die mich per Twitter erreichen, sind uninteressant für mich. Das ist eben so. Man muß lernen, das Unwichtige schnell zu überlesen, um das Wichtige herauszufiltern.

Technisches

Ich nutze Twitter auf drei Geräten: mein Mac daheim mit Tweetie, am Linux-Notebook am Institut mit ChoqoK und auf meinem Android Smartphone jederzeit und überall mit Seesmic.

Doch bin ich mit keinem einzigen Twitter-Client zufrieden! Was mir deutlich abgeht ist Scoring, wie ich es auch von von meinem Usenet-Client gewohnt bin. Das würde mir Twitter enorm verbessern! Damit könnte man seinen Twitterfeed nach Namen, Stichworten, Hashtags, usw. filtern und priorisieren lassen.

Weiters wünsche ich mir eine Server-basierte Lösung, gelesene Tweets zu markieren. Somit muss ich nicht bei meinen drei Client immer wieder suchen, was denn die aktuellsten bereits gelesenen Tweets sind und wo die neuen, ungelesenen anfangen.

Fazit

Ich bin froh, dass es so etwas wie Twitter gibt und hoffe, dass mehr meiner Freunde ihre Gedanken bei Twitter äußern.

Bist du noch skeptisch? Ich bin der Meinung, dass man Twitter eine Zeit lang selber ausprobieren muß, um zu verstehen, was dieses Medium ausmacht!

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Note: this blog entry was originally authored using Serendipity and converted to Org-mode format for publicvoit via a dumb script. This may result in bad format or even lost content. Please write a comment if you want to get in touch with me so that I can try to fix things.


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