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Apple und Thema Sicherheit ...

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Folgenden Beitrag hab ich wo in ein Forum gepostet. So als Statement (ohne Große Untermauerung durch Zitate, muß ich zugeben) platziere ich es hier ebenfalls mal.

Apple und Thema Sicherheit ... die müssen erst zueinander finden.

Apple kehrt derzeit Sicherheitsprobleme unter den Teppich und fackelt auch nicht lange mit anwältlichen Einschüchterungen. Bislang gab es auch verhältnismäßig wenig für den normalen Anwender offensichtliche Probleme. Doch das wird sich ändern. Garantiert.

Bis dahin sollten sie im Vorfeld auf eine bessere Sicherheits-Architektur ihrer Systeme achten (haben sie teilweise eklatant vergeigt) und im Nachhinein bei aufgetretenen Problemen mit einem offenen und nachhaltigen Prozess angemessen reagieren. Nichts davon ist zu sehen :-(

Apple liefert feine Lösungen, die 80% der Kundschaft zufriedenstellen. Sicherheit ist im Kundenbewusstsein (noch?) nicht in dieser Form verankert. Entsprechend ist Sicherheit auch kein so wichtiges Kriterium bei den Käufern. Solange zum Beispiel ein iPhone so simpel zu bedienen ist, ist es den Kunden tendenziell egal, welche Sicherheitslöcher drinnen lauern. Datum hat Apple Sicherheit zwar im Prospekt aber nicht wirklich in ihren internen Prozessen der SW-Entwicklung.

Wenn sich das Bedürftnis nach Sicherheit bei den Kunden mal ändern wird, ist es eventuell schon zu spät, die Architektur in Richtung durchgehende Sicherheit (und nicht security by obscurity) umzukrempeln. Dann hätten sie in dieser Hinsicht ihren schärfsten Konkurrenten Microsoft eingeholt.

Schade drum.

PS: Diese Zeilen wurden auf meinem Apple-Desktop getippt der neben meinem Linux-Notebook mit seinen Windows-VMs steht. ;-)

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