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Neues Bike: Scott Genius 50

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Und es ist schon wieder was passiert: ich hab ein neues Mountainbike.

Warum ein neues Bike?

Ich habe erst 2006 mit dem Mountainbiken angefangen und habe mir damals ein tolles Cube LTD CC Hardtail-Bike gekauft. Damit bin ich sehr gerne auf die Bergln geradlt - ganz egal, ob rund um Graz oder am Gardasee. Doch immer wieder habe ich die Biker mit Fullys beneidet: sie können bei vielen kleinen Hindernissen einfach sitzenbleiben und kommen über größere Hindernisse mit mehr Kontrolle drüber.

Nun haben sich die Fullys in meinem Bekanntenkreis zudem noch vervielfältigt, sodaß ich mir dachte: jetzt oder nie ;-)

Heuer machen wir auch noch einen MTB-Technikkurs, auf den ich mich sehr freue. Dass ich bei diesem Kurs gleich die Möglichkeiten und Grenzen meines neuen Fully erlernen kann, war ein weiterer Grund für die Kaufentscheidung.

Warum Scott?

Zur Auswahl standen nach ein wenig Herumschauen: Merida Trans-Mission HFS 3000-D, Cube und Scott Genius 50. Alle sind sehr tolle Bikes und ein Kumpel hat sich das Merida gekauft und es hat mir sehr gut gefallen.

Doch der Scott-Dämpfer Equalizer2 war schon sehr verlockend und die Rahmengeometrie der Genius-Serie gefiel mir auch sehr gut für meine Zwecke. Beim Eybl hab ich mir das 50er Genius mal genauer angesehen und es lockte das Bike ...

Der Kauf

Also das Scott Genius 50 war mein Favorit.

Der Kastner hatte nur wenig Auswahl und die Beratung war nicht besonders. Bei den Prozenten war ich auch skeptisch, dass sie viel machen können.

Der Bike-Shop beim Schlossberg war eine große Hoffnung, da ich beim Andi schon mein Stadtbike gekauft habe und im Shop (bevor Andi es übernommen hat) hab ich mein Cube gekauft. Doch die Beratung war etwas enttäuschend: Andi hat irgendwie angenommen, dass ich ein Mörderteil brauche. Ich hab schon deutlich gesagt, dass ich nicht so der Überdownhiller bin. Trotzdem musste ich mir anhören, wie schlecht die Qualität von Scott sein soll und wie mies der Service. Die verbauten Scott-Lager sind Spielzeuge und es dauert nicht lange und der Hinterbau ist komplett hinüber bei einem Genius. Andi hat mir zu einem Merida, Trek (gar nicht eine von ihm angebotene Marke) oder Kona geraten. Da wird darauf geschaut, dass möglichst stabile und nicht verspielte und unnötige Komponenten verwendet werden wie beim Scott.

Die Horrorgeschichten über Scott trieben mich vorerst mal ins Internet und dort wurden sie nicht wirklich bestätigt. Ganz im Gegenteil: Ich fand etliche Einträge mit positiven Meldungen. Scott ist anscheinend bei Garantiefällen gerade beim eigen-entwickelten Dämpfer sehr kulant, weil sie dessen Ruf mit aller Kraft verteidigen.

Ich habe beschlossen, dass mich der Andi als Radkunde nicht mehr wieder sehen wird. Seine Beratungen waren mir schon immer ein wenig suspekt aber die Summe und Wehemenz der Falschinformationen zwingen mich zu meinem Entschluß.

Beim Kotnik hatte ich das Glück, dass ich trotz vollem Geschäft vom Juniorchef beraten wurde. Der kennt sich sichtlich aus und ich fühlte mich keine einzige Sekunde über's Ohr gehaut. Er versucht nach meinem Gefuhl wirklich, das passende Rad zu finden und nicht, seinen Umsatz zu maximieren. Als die Masse der Kunden nach Geschäftsschluß draußen waren, bekam ich (wohlgemerkt nach Geschäftsschluß!) eine extra lange und gute Beratung ohne Streß.

Sehr positiv fand ich, dass der Kotnik bei sehr vielen Rädern gleich mal 15 Prozent vom Listenpreis abgezogen hat. Die ausgeschilderten Preise sind also schon sehr deutlich unterhalb der Preise gewesen, die ich selbst bei Internet-Versandhändlern gefunden habe!

Mit diesem Bonus habe ich dann im Geschäft angefangen, mir die Option auf das nächst bessere Genius-Modell, das 40er, zu überlegen. Mein ursprüngliches Preisziel war das Genius 50er mit ca. 2300 EUR statt 2500 EUR. Ausgeschildert war das 50er mit etwas über 2000 EUR und das 40er mit 2509 EUR statt 2950 EUR. Naja. Die vordere Gabel (Fox Talas 2009er) war beim 40er deutlich besser als die Gabel des 50ers. Farblich fand ich das 40er (schwarz) auch reizvoller als das 50er (weiß). Der Federweg war sogar noch größer als beim 50er. Die restlichen technischen Details waren vielversprechend.

Somit hab ich mich spontan für das 40er entschieden. Dazu bestellte ich mir gleich einen Satz Ergon-Griffe. Sehr zuvorkommend auch hier der Kotnik: der Preis der Original-Scott-Griffe wurde 1:1 gegengerechnet und erst danach die 15% vom Endpreis abgezogen. Toll fand ich auch, dass Scott beim Rad eine Pumpe für die Dämpfer mitliefert. Angeblich müssen sie das, weil der hintere Dämpfer mehr Druck braucht, als die normalen Pumpen liefern können.

Lieferzeit: eine Woche, da das Bike vom europäischen Zentrallager von Scott in Belgien anreist.

Gekommen ist es dann nur vier Tage später.

Wie schaut es aus?

Guuuut, wie sonst? ;-)

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Großes Bild: einfach draufklicken!

Erste Ausfahrt

Hier eine kurze Auflistung, was mir bei der ersten Ausfahrt (Leechwald, Hauersteig, Platte) alles aufgefallen ist:

Und: ich hab zwei Tage nach(!) meiner Ausfahrt einen Platten festgestellt: ein kleines Holzstück hat den Mantel durchdrungen(!) und den Schlauch angepiekst. Somit muß ich leider den nagelneuen Schwalbe Noby Nick Mantel schon ersetzen. Ich denke, das ist besser so, da der Mantel durchdrungen ist, ein relativ großes Loch auf der Lauffläche geblieben ist und unter anderem auch Wasser eindringen könnte.

Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt! Das Wetter soll sich dieses Wochenende ja deutlich bessern!

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